Ein sonniger Tag kurz nach dem Frühlingsanfang lädt zu einer ersten Wanderung ein, wir entschließen uns fürs Siebengebirge. Vom Parkplatz an der Margarethenhöhe in Königswinter-Ittendorf geht es zunächst hinauf zum großen Ölberg…

…dessen Lokal aber noch geschlossen ist. Von hier aus geht es durch eine schöne Waldstrecke weiter…

…die gelegentlich nicht unanstrengend ist.

Das flach einfallende Frühjahrslicht läßt das Moos auf den Steinen besonders plastisch erscheinen…

Nach einer Rast mit Kaffee und Kuchen am Milchhäuschen geht es deutlich mühsamer weiter, wegen der versprochenen Aussicht zunächst zur Dr.-Eduard-von-Gartzen Hütte, die aus einem runden Holzdach auf Steinsäulen besteht.

Der erste Ausblick auf das Rheintal ist schon grandios, genau gegenüber liegt der Drachenfels…

Von hier aus ist es nicht weit zum nächsten der sieben namensgebenden Berge, dem Schallenberg, wo wieder eine Pause fällig ist… der Michkaffee mit dem Kuchen war doch schon etwas üppig…

Das Kreuz markiert nicht den letzten abgestürzten Besucher, sondern ist das Gipfelkreuz vom Schallenberg.

Jetzt geht es ein kurzes Stück auf dem Rheinsteig weiter bis zum Geisberg, ebenfalls mit tollem Blick über das Rheintal

Wahrscheinlich empfindet man den Blick deshalb als so außergewöhnlich, weil das Siebengebirge nicht direkt am Rhein liegt, sondern sozusagen ‚in zweiter Reihe‘. Von Drachenfels oder Rolandsbogen aus schaut man direkt auf den Rhein hinunter und sieht deshalb nur ein kleines Stück. Hier hat man aber den richtigen Betrachtungsabstand für den Gesamtüberblick.
Nach einem letzten Schlenker über den Geisberg führt der Weg dann zur letzten Station: dem Erpelntalskopf, wo man diesen Blick hat:

Danach geht es wieder hinunter zum Parkplatz… eine schöne Wanderung bei traumhaftem Wetter, die wir allerdings nicht ohne GPS gefunden hätten, da sie größtenteils abseits der ausgeschilderten Pfade verläuft.
