Paris – Kurztrip zwecks Konzertbesuch von „The Analogues“

25.09.2019
Nach kurzem Kaffee losgefahren, wir wollen die Route durch Belgien über Reims nehmen, da auf der nördlichen Autobahn vor Paris über 10 Baustellen bzw Staus gemeldet sind. Praktischerweise ergibt es sich, daß wir dabei den nördlichsten Zipfel von Luxembourg streifen, wo man mal eben zum Tanken halten kann, denn in Frankreich ist der Sprit deutlich teurer als hier.
Zweimal müssen wir Autobahngebühren zahlen, ansonsten geht es aber störungsfrei die fast 500 km bis nach Paris. Unser Hotel liegt am Südrand der Stadt direkt am Bois de Vincennes, einer der beiden großen Grünanlagen, die zwar etwas kleiner ist als der Bois de Boulogne, aber immer noch etwa 4 mal so groß wie der Central Park in New York. Auto in die Tiefgarage und einen kurzen Antrittsbesuch im Park nach der stundenlangen Autofahrt.
Abends ein Süppchen im noodle house…

…und dann ins Hotel, von wo man den beleuchteten Eiffelturm sieht, dem wir morgen unter anderem auch einen kurzen Besuch abstatten wollen, wenn es hoffentlich mit dem Wetter passt.

26.09.2019
Nach ausgiebigem Frühstück geht es mit der Metro in die Innenstadt. Bei zunächst noch bedecktem Wetter fahren wir bis zum Invalidendom und gehen dann an der Seine entlang bis zum Eiffelturm, der aber leider mittlerweile komplett abgesperrt ist. Schöne neue Terroristen-Welt…

Man kann aber großräumig drum herumgehen und stößt dann wieder auf das Champs de Mars, von wo aus der Turm dann auch formatfüllend aufs Foto passt.

Langsam kommt hier und da die Sonne durch und es wird ziemlich warm. Auf den Champs Élysées ist Berufsverkehr und wir schauen, daß wir schnell weiterkommen.

Da wir ohnehin mal auskundschaften wollten, wo das Olympia ist, in dem das morgige Konzert stattfindet, gehen wir zunächst bis zur Kirche Madeleine, wo wir allerdings auch nicht die ersten sind.

Das Wetter scheint zu halten und als wir an der Oper sind, beschließen wir, auch noch bis zum Montmartre hochzugehen.

Sacre Coeur ist wie immer von Touristenmassen belagert und wir ringen uns deshalb trotz erster Fußbeschwerden durch, die 300 Stufen bis in die Kuppel zu gehen, von deren Außengang man einen tollen Blick über die Stadt hat.

Gut zu erkennen sind die Zäune, die mit ‚Glücksschlössern‘ überladen sind …

…die einem überall von fliegenden Händlern angeboten werden.

…dann fassen wir den übermütigen Entschluß, vom Montmartre auch wieder zu Fuß bis zur Seine Insel runterzugehen, um uns die in der Restauration befindliche Kirche Notre Dame anzusehen. Von vorne ist sie noch zu erkennen…

…aber von der Seite ist das ganze Ausmaß der Zerstörung durch den Großbrand im April diesen Jahres sichtbar.

27.09.2019
Der gestrige Tag war ziemlich anstrengend und so lassen wir es heute ruhig angehen. Nach ausgiebigem Frühstück besuchen wir noch einmal den Bois de Vincennes, wo um die Zeit außer ein paar Joggern noch kaum jemand anzutreffen ist.

Hinter dem Lac Domesnil ist unser Hotel zu sehen, die riesige Zypresse ist allerdings noch beeindruckender!

Gegen Mittag fahren wir dann mit der Metro ein paar wenige Stationen bis Montgallet, denn wir wollen die Coulée verte René Dumont bis zum Place de la Bastille laufen, einen über 4km langen, etwa auf Höhe des dritten Stockwerks der umliegenden Häuser verlaufenden Weg, der aus einer ehemaligen Eisenbahntrasse entstanden ist und zum bepflanzten Park umgestaltet wurde, als die Bahnlinie stillgelegt wurde. An der Rue de Rambouillet durchtrennt der Weg sogar ein Gebäude…

…bevor er in die Parkanlage übergeht.

Die Gewölbe unter dem Viadukt der ehemaligen Bahntrasse hat man zu exklusiven Geschäften umgebaut, der darüber verlaufende Weg gilt als Vorbild des High Line Parks in New York!

Wir fahren weiter in die Stadt, wo wir noch etwas in den großen Kaufhäusern bummeln und im Pret a Manger etwas essen. Später setzen wir uns dann in ein Straßencafé auf dem Boulevard des Capucines genau gegenüber dem alt ehrwürdigen Olympia, wo nachher unser Konzert stattfinden wird. 1964 haben hier auch schon die Beatles gespielt, allerdings nicht das Studioalbum Abbey Road, das wir heute abend hören werden, denn mit damaliger Technik galt das noch als nicht live spielbar… abgesehen davon, daß es erst 1968 entstanden ist…

Das Konzert ist sensationell…

…und gegen 23:00 Uhr fahren wir platt und glücklich mit der Metro wieder zurück ins Hotel.

Am nächsten Morgen wird noch einmal gemütlich in der Hotel Lobby gefrühstückt und dann geht es relativ reibungslos wieder auf der gleichen Strecke zurück nach Hause!

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