Heute soll es trocken bleiben, es ist sogar streckenweise Sonne angesagt. So fahren wir von Trier rund 30km Richtung Bitburg, wo nahe der Ortschaft Irrel die „Teufelsschlucht“ sein soll, die eine interessante Wanderung verspricht. Am Parkplatz des benachbarten Ortes Ernzen ist einiges los, was wir eher nicht gewohnt sind, schnell stellt sich aber heraus, daß die Leute den ebenfalls hier gelegenen Dinosaurierpark besuchen wollen.

Wir lassen Park und Touristen schnell hinter uns und begeben uns auf die „8“ des Wanderweges, wo man schon nach kurzer Zeit in die Teufelsschlucht hinabsteigt.

Der Weg wird schmäler und da uns niemand begegnet, hat das ganze in der Tat etwas Gespenstisches

Trittsicherheit schadet nicht und ob der Hut dem Brocken da oben im Zweifelsfall standhält, der sich da oben verklemmt hat?

…an manchen Stellen ist der Weg so schmal, daß man quer gehen muß, um durchzupassen…

Hier und da lädt eine Bank zur Rast ein…

Ein Durchgang noch und der erste Abschnitt ist bewältigt.

Für kurze Zeit tritt man aus dem Felsenlabyrinth heraus…

…und es traut sich sogar die Sonne hervor.

Auch im nächsten Felsenabschnitt gibt es wieder einige interessante Durchstiege…

Nach dem üppigen Frühstück heute morgen sollte man die Bank vielleicht nicht allzu sehr belasten, um den Neigungswinkel des Felsens nicht unnötig zu vergrößern…

Insgesamt ist der Schrägstand so mancher Felswand schon leicht beunruhigend… die wird man kaum aufhalten können…

…insofern: schnell durch!

Noch ein paar letzte Hindernisse…

…dann kommt das letzte „Tor“ und man begibt sich auf den Weg zu den Wasserfällen.

Die angeblichen Wasserfälle entpuppen sich allerdings als relativ uninteressante Stromschnellen, vielleicht ist gerade nicht die beste Jahreszeit dafür. Zur Entschädigung gibts aber im nahe gelegenen Waldcafé ein Stück Kuchen und auf dem Weg entdecken wir einige selten gewordene Waldbewohner wie diese Blauflügel-Prachtlibelle.
