14.09.2025
Wir starten am Sonntag kurz nach 10 Uhr und kommen fast ohne Stau inclusive zweier Pausen durch, so daß wir am frühen Nachmittag in Schonach sind. Die Anlage (die wir hauptsächlich wegen des zugehörigen Schwimmbades gebucht haben) liegt gleich am Ortseingang und das Appartement findet sich auch auf Anhieb. Zwar ist der erste Eindruck, daß alles schon etwas in die Jahre gekommen ist, der Blick über die Dächer ins Tal ist aber ganz nett und unsere von zu Hause mitgenommene Chili-Pflanze scheint sich auf dem Balkon auch ganz wohl zu fühlen.

15.09.2025
Heute soll es ab Nachmittag regnen, weshalb wir gegen 10:00 zur ersten Wanderung aufbrechen. Der Rundweg ist mit etwas mehr als 12km angegeben und durchquert zunächst Schonach und taucht dann in den Wald ein.

Es ist fast Herbst und da es genug geregnet hat, gibt es viele Pilze. Handteller-große oder auch kleinere wie den Ziegenbart oder den Fliegenpilz.



Da wir auf dem Rückweg in der Hoffnung auf einen Kaffee noch einmal vergeblich durchs Dorf gehen, sind wir erst nach ca. 15 km wieder an der Wohnung. Das Wetter hat gehalten, gerade fängt es aber an zu regnen.
Also ab ins Schwimmbad… da muß man die Dusche nämlich hinterher nicht sauber machen…
16.09.2025
In der Nacht hat es sich ordentlich ausgeregnet aber am Morgen traut sich stellenweise sogar die Sonne heraus. Da uns die gestrige Wanderung noch in den Knochen steckt und die Betten nicht gerade für einen erholsamen Schlaf taugen, wollen wir heute nur nach Furtwangen ins Uhrenmuseum und auf dem Rückweg mal bei der Donauquelle vorbeischauen.
Die Sache mit dem Uhrenmuseum hat sich dann allerdings relativ schnell erledigt…

…weshalb wir gleich in Richtung der nahe gelegenen Martinskapelle zur Donauquelle fahren, die recht idyllisch bei einem (leider geschlossenen) Landgasthof liegt.

Hier gibt es einen Wanderparkplatz, von dem aus ein kleiner Rundweg zu einem Aussichtsturm geht. Aufgrund der üppigen Regenfälle der letzten Tage gibt es auch hier jede Menge Pilze, teilweise direkt am Weg.


Die Sonne erzeugt im stark bemoosten Wald tolle Lichteffekte…

…und wir erreichen sehr bald den Aussichtsturm am nächsten (ebenfalls geschlossenen) Gasthof…

…von dessen erster Plattform man einen guten Rundblick über den Schwarzwald hat.

Hier hat man den rund 5km kurzen Rundweg zur Hälfte hinter sich gebracht, die andere Hälfte ist dann auch schnell geschafft und man ist wieder an der Martinskapelle, wo man zur Donauquelle hinabsteigen kann. Dort sitzt der alte Danuvius auf der Quelle des Breg-Baches, (der als Ursprung des späteren Donaustroms gilt) und steht geduldig für ein Gruppenfoto bereit.

17.09.2025
Der Sommer kommt zurück, morgens ist es allerdings noch ziemlich schattig und wir starten nach dem Frühstück in Richtung Schaffhausen/Schweiz. Da es in den vergangenen Wochen hier im Süden ziemlich viel geregnet hat, sollte das Wasser aus den Bergen dem Rheinfall eine respektable Strömung garantieren.
Da wir für den Kurzbesuch in der Schweiz keine Vignette kaufen wollen, gestaltet sich der Hinweg „über die Dörfer“ etwas schwieriger. Gegen 11:00h sind wir dann aber vor Ort und pünktlich kommt auch die Sonne raus.


Wie erwartet (oder zumindest gehofft) ist der Rhein gut gefüllt und es bietet sich an, einmal rundherum zu gehen.

Die Bootsfahrt sparen wir uns wegen der Warteschlange und nach rund zwei Stunden treten wir wieder die Heimfahrt an. Abendessen gibts in Triberg, morgen soll es noch wärmer werden.
18.09.2025
Auch wenn wir es kaum glauben können: die Wettervorhersage hatte recht und es deutet alles darauf hin, daß es ein sehr sonniger Tag werden wird. Eine kurze vor Ort Überprüfung…

…führt dann auch zu der Entscheidung, daß wir ein bißchen in der unmittelbaren Umgebung spazieren gehen. Oberhalb von Schonach gibt es zahlreiche Wanderwege und die Landschaft im Sonnenschein weckt Erinnerungen an die Modelleisenbahn, deren Züge und Häuser hier ganz in der Nähe hergestellt wurden.

Daß es hier zumindest zur Zeit noch keinen Wassermangel gibt sieht man zum einen an den recht gesund erscheinenden Bäumen, in denen der Borkenkäfer keine Chance hat, zum anderen an den vielen Quellen, die es mitten am Wanderweg gibt.

Auch hier hat dieser Wasserreichtum zur Folge, daß Pilze in üppigster Form auftreten, wie diese rund 20cm hohen Schopftintlinge.

Nach unserer kleinen Runde machen wir noch einen kurzen Einkaufs-Stop im Dorf und gönnen uns dann (zum ersten Mal) auf der Terrasse ein Abendessen.

20-09-2025
Der möglicherweise letzte warme Spätsommertag steht bevor und wir haben uns eine Wanderung am Rohrhardsberg vorgenommen. Kurz vor 10 sind wir am Wanderparkplatz und da es Samstag ist, trudeln langsam die Wochenendausflügler ein. Der Wanderweg beginnt recht steil entlang einer hölzernen Wasserrinne…

…und geht in ein Wurzelgewirr der hohen Fichten über.

Blauer Himmel, grüne Wiese, was will man mehr?

Wieder im Wald treffen wir ein paar Fliegenpilze an.

(nicht nur) ein Männlein steht im Walde…

Zwischendurch gibt es immer mal tolle Ausblicke auf die Region bis hin zu den Vogesen.

nach rund zwei Stunden haben wir den Berggasthof erreicht…

…und es gibt eine zünftige Brotzeit!

Frisch gestärkt geht es danach auf den Rückweg.

Ganz oben sieht man das „Schänzle“ noch…

…aber bald tauchen wir wieder in den Wald ein, in dem es auch hier nicht an Wasser zu mangeln scheint.

Stellenweise müssen wir uns den Weg sogar mit dem Bach teilen aber nach 4 Stunden sind wir doch wieder am Parkplatz. Schön war’s!

21.09.2025
Laut Wetterbericht soll heute der letzte regenfreie Tag sein, weshalb wir eine letzte Wanderung planen, die im benachbarte Schönwald beginnt. Der Ort ist unspektakulär, dafür aber auch nicht so touristisch überlaufen wie Triberg, obwohl in Schönwald angeblich die Kuckucksuhr erfunden wurde. Hat man eine kleine Parkanlage durchquert, kommt man auf einen Schotterweg, der irgendwann aber durch einen Wald führt.

Ziel der Wanderung ist die Hubertus-Kapelle, die wir nach etwa halber Strecke erreichen und die von der Seite noch ganz passabel aussieht…

…eingangsseitig allerdings etwas windschief wirkt.

Auch das Innere der Kapelle ist sehr schlicht gehalten…

…und so machen wir uns auch nach einer Vesperpause auf die zweite Weghälfte, die den Kreis zum Ausgangspunkt schließt. Unterwegs gibt es ein paar charakteristische Fernblicke…

…und nach einem kurzen Stück Moorheide sind wir dann ach bald wieder in Schönwald… das Wetter hat gehalten!

Die Vorhersage hatte recht und in der Nacht beginnt es heftig zu regnen, so daß wir am Folgetag abreisen werden, denn zu Hause ist das Wetter derzeit (noch) besser!








































































































































